Infocenter

Da es für uns nicht nur um den Verkauf sondern auch um Wissensvermittlung geht, haben wir für Sie im Infocenter viele unterschiedliche Informationen rund um den Fisch, die Technik und das Wasser für Sie zusammengestellt. Dieser Bereich wird fortlaufend erweitert - schauen Sie gerne regelmäßig vorbei. 

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Da es für uns nicht nur um den Verkauf sondern auch um Wissensvermittlung geht, haben wir für Sie im Infocenter viele unterschiedliche Informationen rund um den Fisch, die Technik und das Wasser für Sie zusammengestellt. Dieser Bereich wird fortlaufend erweitert - schauen Sie gerne regelmäßig vorbei. 

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Das wichtigste Element im Koiteich ist das Wasser. Das Wasser in Kreislaufanlagen braucht sich mit der Zeit auf. Abhängig von der Fischzahl schneller oder langsamer. Dies geschieht sowohl bei kalten aus auch warmen Wassertemperaturen. Diese Stoffe die durch Fische und Futter im Wasser sind, werden zum Teil biologisch ab- und umgebaut. Ein Teil dieser Stoffe kann aber nicht abgebaut werden. Diese Stoffe reichern sich im System an und können unter anderem zu einer Trübung des Wassers oder gar die Gesundheit der Koi gefährden.
Ja denn regelmäßige Wasserwechsel sind für gesunde Koi unbedingt notwendig. Der Wassertauch ist für die Gesundheit der Tiere wichtig. Bakterien sind in der Lage einige im Teich anfallenden Stoffe um- bzw. abzubauen. Einige Stoffe wie z.B. Nitrat und Phosphat können jedoch nicht abgebaut werden. Wenn kein Wasserwechsel erfolgt, kommen diese Stoffe nicht aus dem Wasser. Ebenso werden die Mineralien die sich im Wasser befinden von unseren Fischen verbraucht. Durch den Wasserwechsel werden dem Teichwasser wieder neue Mineralien zugeführt.
Wer einen Brunnen sein eigen nenn kann, möchte diese natürlich auch für den Wasserwechsel im Teich einsetzen. Klar das Wasser ist ja auch günstig. Bevor Sie jedoch Ihr Brunnenwasser zum Wasserwechsel nutzten, sollten Sie es kontrollieren. Die Qualität des Brunnenwassers kann sich nämlich innerhalb kürzester Zeit massiv verschlechtern und unsere Koi in eine gefährliche Situation bringen.
Nicht nur unsere Koi benötigen Sauerstoff zum Überleben. Auch die Bakterien im Filter benötigen eine gewisse Menge.

Für unsere Fische sollte der Sauerstoffgehalt im Wasser über 7 mg/Liter betragen. Bei unter 6 mg/Liter können Koi schon verhaltensauffällig werden. Unter 5 mg/Liter können bereits Tiere sterben. Welche Mindestkonzentration an Sauerstoff benötigen jetzt aber die Filterbakterien?
Einsteigern ist dieser Unterschied nicht ganz klar. Wir versuchen hier die beiden Begriffe einfach zu erklären.
Ammonium ist ein Produkt des Eiweiß- bzw. Aminosäureabbaus. Es wird z.B. von den Koi als Endprodukt des Eiweißstoffwechsels von den Kiemen an das Wasser abgegeben. Dieses Ammonium wird von den Bakterien des Biofilters zu Nitrit und weiter zu Nitrat oxidiert. Bei diesem Vorgang spricht man von Nitrifikation.
Der tatsächliche Sauerstoffgehalt des Wassers wird in Milligramm pro Liter (mg/l) angegeben. Hier weiß man genau zu jeder Zeit wie viel Sauerstoff tatsächlich im Wasser gelöst ist. Die prozentuale Sauerstoffangabe hingegen gibt nur an wie viel Sauerstoff sich gerade in Relation zur Wassertemperatur im Wasser befindet.
Je wärmer das Wasser ist desto weniger Sauerstoff kann gebunden werden. Daher muss der prozentuale Sauerstoffwert immer interpretiert werden.
Da Koi über ihre Kiemen Kohlendioxid ausscheiden, wird sich dieses automatisch im Wasser anreichern. Das Kohlendioxid im Wasser bewirkt eine Senkung des pH-Werts. Belüften wir nun unseren Teich, wird dieses Kohlendioxid an der Wasseroberfläche ausgetragen. Durch dieses austreiben wird der pH-Wert rasch ansteigen. Je mehr Fische also im Teich sind, desto schneller kann der pH-Wert steigen.
Ist der Nitritwert im Wasser zu hoch, wird oft zu allererst ein größerer Wasserwechsel vorgenommen. Dies ist im ersten Schritt sinnvoll um einen hohen Nitritwert zu schnell und effizient zu senken. In den meisten Fällen wird ein Wasserwechsel alleine aber nur kurzfristig Abhilfe schaffen. Gerade in Teichen die neu eingefahren werden, kommt es häufig innerhalb der ersten Wochen zu hohen Nitritwerten. Selbst nach einem Teilwasserwechsel von 50% beginnen die Nitritwerte innerhalb weniger Stunden wieder auf dem alten Niveau anzusteigen.
Was gibt es schöneres als unsere Koi mit der Hand zu füttern. Wenn Sie schmatzend an die Oberfläche kommen und gierig nach dem Futter schnappen. Da unser Koi keinen Magen haben, ist eine stetige Futterzufuhr für das Wachstum und das Wohlbefinden der Tiere sehr hilfreich. Eine häufige kleinere Gabe an Futter ist für die Fische deutlich besser, da sie so die Nahrung besser verarbeiten können.
Bei einer Senkung der Karbonathärte unter KH 2 hat dies auf den pH Wert des Wassers einen direkten Einfluss. Was aber passiert genau, wenn die Karbonathärte des Wassers fällt? Dazu muss man wissen, dass sich die Karbonathärte, das freie CO2 und der pH-Wert in einem festen Verhältnis zueinander bewegen. Immer wenn sich einer dieser Werte verändert, hat dies eine Veränderung der anderen Werte zur Folge. Sinkt z.B. die Karbonathärte aufgrund der biologischen Aktivität der Filterbakterien, steigt zeitgleich das freie CO2 und der pH-Wert sinkt.
Die Schaumbildung entsteht meist durch einen Eiweißüberschuss. Kann aber auch durch weitere Stoffe wie z.B. Salz hervorgerufen werden. Dieses Eiweiß kann biologisch nur sehr schwer abgebaut werden. Die Menge des entstandenen Schaums ist abhängig vom Wasserwechsel, wie viel gefüttert wird, welche Qualität das Futter hat, wie gut der Filter funktioniert und wie stark belüftet wird.
Immer mehr Koiliebhaber bauen sich Innenhälterungen. Diese werden dann als Quarantäneanlage oder Aufzuchtbecken verwendet. Quarantänebecken können rund oder eckig gebaut werden. Die meisten der Becken sind jedoch rund. Das hat auch seinen Grund. Wieso das so?
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